Da ALS bis heute nicht heilbar ist, spielen der Umgang mit der Erkrankung und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten und ihres Umfeldes eine besonders wichtige Rolle. Dabei können auch komplementärmedizinische Angebote eine wichtige Rolle spielen. Das Institut für komplementäre und integrative Medizin des Universitätsspitals Zürich will deshalb sein Therapieangebot spezifisch auf die Bedürfnisse von ALS-Betroffenen anpassen. Mit der «Mind Body Medicine» verfügt das Institut schon heute über ein innovatives Konzept, um ein gutes Zusammenspiel von Körper und Psyche zu vermitteln.

In einer auf vier Jahre angelegten Studie will ein Forschungsteam des Instituts jetzt herausfinden, wie das komplementärmedizinischen Angebot für ALS-Betroffene zusammengesetzt sein soll. Dabei soll auch geklärt werden, wie die einzelnen Angebote am passendsten umgesetzt werden können (z.B. digitale Formate, für Einzelpersonen oder Gruppen). Das Therapieangebot soll dann auf seine Wirksamkeit evaluiert werden. Im ganzen Forschungsprojekt werden die Betroffenen und ihre Angehörigen stark mit einbezogen. Die Renate Rugieri Stiftung unterstützt das Vorhaben über eine Schenkung an die USZ Foundation.

Projektleitung:

Prof. Dr. med. Claudia Witt, MBA
Direktorin Institut für komplementäre und integrative Medizin
Universitätsspital Zürich